Monate: Oktober 2011

Wenn doch jeder nur seinen Job machen würde..

Wir lieben Pläne. Sie geben uns Sicherheit. Alles ist mit Plänen unter Kontrolle. Die Termine sind gefixt, die Meilensteinergebnisse sind für alle klar ersichtlich. Jawoll, so laufen vernünftige Projekte! Aber was sollen wir tun, wenn sich irgendein anderer nicht an den tollen Plan hält? Wir hätten so wenige Probleme, wenn doch nur die Disziplin (der anderen) zur Einhaltung der Termine höher wäre. Wenn sich doch nur jeder an die Verabredungen halten würde… Oder sind wir womöglich nur die Jäger einer Illusion? In letzter Zeit erhalten wir von V&S vermehrt Mandate von Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, die ihre Durchlaufzeit und ihren Durchsatz deutlich verbessern wollen – ersteres senken, letzteres erhöhen. Um das hinzukriegen, muss man an das Auftragsmanagement ran; bei der technischen Komplexität und zumeist Einmaligkeit von Aufträgen in dieser Branche darf man das getrost „Projektmanagement“ nennen. So, jetzt geht’s los: Man legt mal einen typischen Projektplan auf den Tisch. 10 bis 300 einzelne Prozessschritte, je nach Granularität der Planung und Umfang der Anlage. Alle Schritte artig aufgereiht in einem Netzplan. Darin sind alle …

War Steve Jobs ein Zitronenfalter?

Wie konnte er es so weit bringen? Steve Jobs hat geniale Geräte bauen lassen, Design-Ikonen geschaffen, und gleich drei Industrien völlig umgekrempelt… Das Ergebnis gezielter Personalentwicklung? Eher weniger. Dieser Mann war beseelt von dem, was er tat. Und nur darum geht’s. Wir können nur dann wirklich gut sein und in dem besser werden, was wir tun, wenn wir es leidenschaftlich gern tun. Und ich bin überzeugt, da hilft keine Personalentwicklung. Mich hat er ziemlich betroffen gemacht, der Tod von Steve Jobs. Nicht nur, weil ich mich als Fan von iPhone und iPad bezeichne. Nein, dieser Mann hat mich einfach als Mensch begeistert, was er tat und sagte. Und so muss ich in diesen Tagen oft daran denken, was ihn ausmachte, diesen wahrhaften Unternehmer. Und ich denke an die legendäre Rede vor College Studenten im Juni 2005 in Stanford. 3 Geschichten aus seinem Leben – »no big deal«. Geschichten über Mut, Glauben und Tod. Und womit schließt der Mann seinen Vortrag? Mit »Arbeitet hart für Euren Erfolg«? Nein. Stattdessen der Appell: »Ihr müsst lieben, was ihr …