Monate: April 2013

Gastbeitrag »Muttivation«

Muttivation.  Aus dem Lateinischen muttivare = muttertreiben. Frei übersetzt: Der Antrieb durch die Mutter. Hierbei handelt es sich um eine der Urformen menschlich – intrinsischer Motivation, die sich seit der frühen Menschheitsentwicklung trotz allerlei evolutionär bedingter Abweichungen stabil gehalten hat und offensichtlich auch einer starken zivilisations- und mutationsbedingten Deviation einzelner Individuen  trotzt. Neuerdings zeigen gender-orientierte Untersuchungen, dass es sich bei weitem nicht um ein fast ausschließlich männliches Phänomen zu handeln scheint, wie gewisse feministische Vordenkerinnen zu Beginn dieser Debatte hatten einwerfen wollen.   Ein großer Dank für diesen Gastbeitrag geht an Heinz-Detlef Scheer. Scheer ist Psychologe, systemischer Berater und betreibt neben seiner Tätigkeit als leidenschaftlicher Aktivist für den Verein ›Mensa‹ Coaching für Hochbegabte. Kennengelernt haben wir uns vor fast sieben Jahren bei einem Berliner Klienten. Uns verbindet, neben kleinen körperlichen Attributen, vor allem die Liebe zur Musik. Scheer studierte in den 80er Jahren Cello am Konservatorium und muckte als Bassist in diversen Rockbands. Mich begeistert seine Treffsicherheit bei der Analyse von Denkblockaden, insbesondere im Umfeld von Organisatoren und sein feinsinniger Humor, den er auch wieder …

Wie manche Unternehmen unter Dynamik leiden und andere sie erzeugen.

Am Rande des Future Leadership Camps 2013 sprach ich mit Dr. Gerhard Wohland in winterlicher Kaminatmosphäre darüber, welche Denkmuster dynamikrobuste Höchstleister verwenden. Ein fordernder Einblick in die Denkwelt von Unternehmen, der einem so manchen vertrauten Glaubenssatz unter den Füßen wegzieht. Schnee im März ist sicherlich keine Sensation, aber die Massen, die an den Tagen des Future Leadership Camps auf das Schloßgut Groß Schwansee niedergingen überraschten alle Beteiligten. Am zweiten Tag waren wir förmlich von der Außenwelt abgeschnitten. Am frühen Abend dann, als sich alle Teilnehmer nach einem intensiven Tag auf die Abendveranstaltung vorbereiteten, saß ich mit Gerhard Wohland zusammen und fing an, mit ihm den Tag und seinen Input zum Thema zu reflektieren. Geplant waren max. 20 Minuten Aufnahme. Herausgekommen sind mehr als das doppelte, die in mehreren Teilen veröffentlich werden. Hier der erste Teil: Ach ürbigens: im April 2012 hat Gerhard einen Gastbeitrag in meinem Blog veröffentlicht. Wer mag, kann dort seine Sicht auf das Thema Lean Production noch einmal nachlesen. Hier »