Monate: Juli 2014

New Work: Was ich nicht seh, das gibt es nicht …

Oh, da sind manche Leute aber gerade ganz schön sauer! Ich stieß neulich auf einen Gastbeitrag im offiziellen Microsoft Deutschland Presse Blog: Svenja Hofert, die Karriere-Expertin, deren Bücher und Artikel ich ansonsten durchaus schätze, echauffierte sich vehement über die Protagonisten der ›New Work‹. Irrationalen Trends aufsitzende Theoretiker seien das. Sie schwärmten von Flexibilität in Job und Leben, von Internet for Free, von intrinsischer Motivation und Glück und Freiheit bei der Arbeit. Die »Arbeitswirklichkeit« sei aber nunmal ein andere: Flexibilität? Selten! Selbstbestimmung? Stattdessen dominieren doch Politik und Machtspiele! Selbständig und unternehmerisch denken? Da kannst du gleich deinen Aufhebungsvertrag unterschreiben! Die idealistischen Theoretiker der New Work würden sie so ärgerlich machen, schreibt Hofert, weil es die Unternehmen, von denen diese schwärmten, einfach nicht gäbe: »Zeigen Sie mir diese, bitte! Ich finde sie nicht!« So, jetzt darf ich mich aber mal ärgern, denn das ist nicht mehr und nicht weniger als ein lupenreiner Wrong Turn! Und damit mag ich jetzt Frau Hofert überhaupt nicht in die Pfanne hauen, sondern möchte hier nur mal etwas klarstellen: An alle, die genauso …