Führung, Organisation
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Gelb-Rot

Von Führungskräften werden täglich Entscheidungen abverlangt, heißt es. So wundert es auch nicht, dass es unzählige Bücher über den besten Weg zur besten Entscheidung gibt. Aber wird tatsächlich entschieden in unseren modernen Unternehmen oder hat sich nur die bloße Regelanwendung als Entscheidung getarnt? Werden wirklich Entscheidungen von den Menschen verlangt? Ich habe starke Zweifel daran und meine Gedanken – mal wieder – in einer Fußballanalogie verpackt.

gelb_rotHeute leite ich Sie zum Lesen des Beitrags ausnahmsweise zur Huffington Post (HuffPo) weiter, die um die Veröffentlichung gebeten hat. Die amerikanische HuffPo ist übrigens die erste kommerzielle Online-Zeitung und hat im Herbst 2013 ihren deutschen Ableger gelauncht. Der Artikel trägt in der HuffPo den gleichen Titel wie mein Ende März erscheinendes Buch: »Wrong Turn – Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen«. Ich hatte den Beitrag ursprünglich mit einem sehr knappen »Gelb-Rot« betitelt. Aber lesen Sie doch selbst:

Gelb-Rot, Artikel in der Huffington Post


 

 

1 Kommentare

  1. Harriet Modler sagt

    Hallo Herr Vollmer,

    der Fußball bietet viele Analogien zum Verständnis von Verhalten allgemein. Der Freudentaumel des glücklichen Schützen ist sicher verständlich, aber er gehört nicht zum Spiel. Auch wenn der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, so steht doch immer noch der Faktor Fairness dem Gegener während der gesamten Spielzeit zu. Die Spielzeit ist ein Teil der Regeln, die beide kennen. Der Zeitkontext gehört zum Duell – im Sport oder bei anderen Terminen, die Leistung abfordern. Die Freude über einen Sieg, den entscheidenden Punkt, einen Treffer, wo auch immer, kann nach dem erreichen der „Ziellinie“ ausgekostet werden. Das wäre auch eine Entscheidung – oder eine Frage des Charakters!
    Ansonsten stimme ich Ihnen gerne zu. Manager sind Getriebene und weitestgehend fremdbestimmt. Den Rest ihrer Persönlichkeit diktiert das eigene Anforderungsprofil!!! Sie sind auch nur Menschen und in ihrem „Stadion“ sitzen die Zielgruppen. Dennoch entstehen Abhängigkeiten nicht nur auf dem „Spielfeld“ – sie sind der eigene Wille!
    Die Art, wie ein Akteur seine Freude zum Ausdruck bringt, zeigt seinen Stil. Diese Inszenierung kann ggf. ein „Tor“ vorbereiten – eines das platziert wirkt! 🙂

    Beste Grüße
    Harriet Modler

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