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Sprache der Wirtschaft: Fehlen Ihnen die Wörter?

»Lassen Sie uns doch Herrn Graflich ins Boot holen.« »Gute Idee, der hat Erfahrung darin, neue Projekte aufzusetzen.« »Ja, ich denke, er wird schon die richtigen Weichen stellen und alles in geordnete Bahnen lenken.« Ach ja, die Sprache der Wirtschaft. So richtig schön mechanistisch. Und vor 30-40 Jahren war diese Sprache auch noch zeitgemäß. Da konnten man Organisationen noch unbeschadet wie Maschinen denken – aus A folgt B, alles schön linear, Klick-Klack. Nur ist Denkweise heute eben gefährlich geworden. Auch wenn die Phrasen aus einer veralteten Zeit stammen, sind sie doch nur Wörter. Und Wörter sind nichts als Schall und Rauch? Ja, das hat mir damals in der Schule mein Erdkundelehrer erzählt. Heute weiß ich aber: Das ist Blödsinn! Sprechen ist nun mal fest mit dem Denken verkabelt. Das soll bedeuten: Wir denken, wie wir sprechen, und wir sprechen, wie wir denken. Die mechanistische Sprache ist also nicht deshalb ein Problem, weil die Wörter eine falsche Metapher für den Sachverhalt sind, sondern weil hinter diesen Wörtern eine falsche Denkweise steckt – nämlich eine tayloristische. Und wer tayloristisch …