Alle Artikel mit dem Schlagwort: Toyota

Kikikan: gegen den plötzlichen K.O. im Wettbewerb

Barcelona ist eigentlich eine sehr entspannte Stadt. Aber als ich neulich dorthin zurückkam, war totaler Alarm auf der Straße! Großdemo der Taxifahrer. Streik. Zwölf Stunden lang. Nirgends in der Stadt war ein Taxi zu bekommen. Und trotz modernster Infrastrukturlösungen  sind Taxis in Barcelona ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Der Grund des Streiks kam für mich überraschend: Die Taxifahrer Barcelonas gingen gegen Uber auf die Straße. Das in der Personenbeförderungsbranche völlig neuartige Dienstleistungsunternehmen aus San Francisco macht auch den spanischen Taxifahrern Konkurrenz. Was ich erlebte, war also eine Solidarisierung gegen den Wettbewerb. Und ich dachte: Wie albern ist das denn? Warum es nichts hilft, den Wettbewerb auszuschalten Selbst wenn die Vorwürfe gegen Uber korrekt wären, dass die Uber-Fahrer nämlich nicht so viele Richtlinien erfüllen müssten wie die »normalen« Taxifahrer – letztere hätten die intellektuelle Kraft und auch das Geld, das sie in diese Demo gesteckt haben, besser in neue Ideen investiert, wie sie ihre Kunden behalten, überzeugen, besser bedienen könnten! Denn wenn Sie neuen Wettbewerb nur irgendwie »wegmachen« wollen und nach der Politik rufen, um ihn zu verhindern, dann singen Sie …

Was ist eigentlich Lean Management? Von Kate Moss und Michael Phelps.

Eigentlich wollte ich ja nicht mehr so viel über Lean Management reden und schreiben. Aber es muss noch mal sein. Denn mir geht immer wieder die Galle hoch, wenn ein Unternehmer mir erzählt, er wolle nun auch die Lean-Idee nutzen, um die nächste Effizienzwelle in seiner Firma zu starten. Ich wechsele dann zumeist recht schnell das Thema und frage, ob er Kate Moss kenne. Das kurze Lächeln daraufhin weicht nach ein paar weiteren Sätzen schnell einem nachdenklichen Stirnrunzeln… Kennen Sie Kate Moss? Den hübschen Kleiderständer von der Insel? Ganz sicher, denn das Top-Model war geraume Zeit in den 90er-Jahren fast täglich im Rampenlicht. Von ihren Affären mit reichen und weniger hübschen Oligarchen wurde fast so viel in den Gazetten geschrieben, wie über ihre angeblichen Drogenexzesse. Berühmt wurde sie in Deutschland dann endgültig durch eine Werbespotreihe für das Modelabel Calvin Klein. Dort flüsterte Sie, knapp bekleidet und fast unhörbar: »Obsession, Obsession, Obsession« Genau Dreimal! Gemeint war ein Herrenparfüm. Es dauerte nicht lange, bis sich die Regenbogenpresse und sämtliche Satiriker des Landes auf den Clip stürzten. Der …