Keine Bewegung!

Lars Vollmer

So ein nasser Wischlappen ist ja wirklich eine Bakterienschleuder. Wussten Sie, dass sich in einem in Gebrauch befindlichen Küchenschwamm bis zu 360 verschiedene Arten von Bakterien tummeln? Und das sind nicht einmal harmlose Viecher: Einige der häufigsten Bakteriensorten, die Forscher der Hochschulen in Furtwangen, Gießen und München 2017 in feuchten Küchenschwämmen gefunden haben, sind finstere Gesellen wie Acinetobacter johnsonii, Moraxella osloensis und Chryseobacterium hominis, die beim Menschen Infektionen auslösen können. Also: Krankheitserreger.

Und damit nicht genug: In Küchenschwämmen, die von ihren naiven Benutzern regelmäßig gereinigt wurden, z.B. in Waschmaschine oder Mikrowelle, wurden nach kurzem Gebrauch sogar noch höhere Anteile der hoch pathogenen Bakteriensorten nachgewiesen. Und zwar so dicht gepackt, wie man sie sonst nur in Fäkalproben finden kann: 54 000 000 000 Keime pro Kubikzentimeter!

Ist das eklig?

Ja. Aber was machen Sie jetzt mit dieser Erkenntnis?

Große Geschäfte

Ich erzähle Ihnen mal, was ich gerade eben mit dieser Erkenntnis gemacht habe: Ich habe meinen Küchenschwamm weggeworfen, habe zur Küchenrolle gegriffen, mir ein Blatt Einmal-Küchenwischtuch aus Zellstoff abgerissen und damit den Kaffeerand auf meiner Arbeitsplatte weggewischt, den meine Espressotasse hinterlassen hat.

Und während ich da so wischte, dann an meinem Espresso nippte und im Wohlgefühl von Hygiene und Sauberkeit schwelgte, dachte ich: Wie großartig, dass das Küchentücher-Business heute so riesengroß ist, dass sich da Weltkonzerne tummeln, die die Küchenrollen bis in den letzten Winkel des Planeten vertreiben. Ich sah vor meinem inneren Auge zuerst einen Inuit auf Grönland in einem Pisiffik-Supermarkt einen Pack Wischtücher kaufen, dann einen Maori in einem Countdown-Supermarkt in Dunedin auf der neuseeländischen Südinsel das gleiche tun.

Und wer weiß, vielleicht stammen diese Rollen Wischtücher, die da und dort über die Scannerkasse gezogen wurden, aus Deutschland. Die weltweit aktive deutsche Papierfabrik Wepa aus Westfalen stellt neben Toilettenpapier und anderen Zellstoffartikeln auch solche Küchentücher her und beschäftigt fast 4000 Mitarbeiter. Allein so viele Familien zu ernähren ist ja bereits eine gute Sache. Aber in wie vielen Millionen Haushalten wurde durch die Küchentücher aus Westfalen die Ansteckungsgefahr mit pathogenen Keimen ein klein wenig verringert und wie viele Menschen sind dadurch nicht erkrankt?

Was für ein simples Produkt. Was für eine große Wirkung für die Menschheit. Und wie unglaublich günstig es ist, weil es in Massenproduktion hergestellt werden kann. Ich wüsste jedenfalls nicht, ob ich es benutzen würde, kostete die Rolle 10 Euro!

Ja, selbstverständlich verbraucht so eine Zellstofffabrik auch Energie und Wasser. Es hat einen ökologischen Fußabdruck, wie man heute so bildhaft sagt. Aber dennoch: Es ist doch unbestreitbar, dass so ein Unternehmen auch unter moralischen Gesichtspunkten etwas Gutes ist. Obwohl es ein profitables Business ist. Na, was heißt da „obwohl“ … gerade deswegen!

Apropos „etwas Gutes“ – Das erinnert mich an die neue Netflix-Doku über Bill Gates, die ich kürzlich gesehen habe. Der Mann ist ja bekanntlich nicht nur einer der reichsten Menschen der Welt, sondern mit seiner Stiftung auch einer der größten unter den Wohltätern. Und er verfolgt einen dem Küchentücher-Business ganz ähnlichen Ansatz: Nicht die Welt verändern, indem er einfach das Geld anderer Leute irgendwo hinschiebt wie so ein Politiker, sondern indem er sein eigenes Geld (und inzwischen auch das von Warren Buffet) in ein profitables Business investiert, das die Welt zum Besseren verändert.

Gates macht das so: Da findet er irgendwo einen Missstand vor, zum Beispiel die hygienischen Bedingungen in den Favelas, den Armen-Vororten der großen Städte auf der Südhalbkugel. Da spielen Millionen Kinder zwischen den Kloaken, die übervoll sind, Krankheitskeime breiten sich aus, wogegen Küchentücher nichts ausrichten können.

Das Problem ist riesig: 40 Prozent der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, wie sie in fortschrittlichen Ländern normaler Standard sind. Über zwei Milliarden Menschen!

Nun könnte man auf die Idee kommen, mit viel Geld einfach die Kloaken durch ganz normale Toiletten zu ersetzen. Aber das bringt nichts. Denn es gibt in diesen wild wachsenden Favelas ja gar keine Kanalisation, an die man die Toiletten anschließen könnte. Und außerdem wäre dann auch schnell ein Milliardenvermögen wie das von Bill Gates verbraten, ohne dass sich wesentlich etwas an der Gesamtsituation verändert hätte.

Also suchte Gates einen Hebel. Und dieser Hebel ist ein unternehmerischer. Er brauchte erstmal ein Produkt. Darum schrieb er einen Wettbewerb aus namens „Reinvent the toilet“ – „Erfinde die Toilette neu“. Gesucht war eine Toilettentechnologie, die ohne Kanalisation auskommt, die aber auch keinen Stromanschluss benötigt, denn auch der ist ja in einem Slum nicht verfügbar. Und: Eine Toilettentechnologie sollte es sein, die kostengünstig herzustellen ist, damit sie zum Massenprodukt werden kann.

Michael R. Hoffmann, ein Wissenschaftler vom California Institute of Technology, gewann den Wettbewerb. Seine Toilette kann 500 Toilettengänge pro Tag verarbeiten. Die Fäkalien werden in einem Behälter gesammelt und durch Solarenergie erhitzt. In einem elektrochemischen Reaktor wird tagsüber solarstrombetrieben aus der Brühe Wasserstoff abgeschieden, der nachts in einer Brennstoffzelle Energie erzeugt, die zur Beleuchtung und Selbstreinigung der Toilette dient. Dabei reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff zu reinem Wasser, das in die Toilette zurückfließt und dort als Spülwasser seinen Dienst verrichtet. Ganz schön ausgetüftelt.

Die geniale Konstruktion kostet als Prototyp rund 2000 Dollar. Das ist natürlich zu viel. Aber wenn genügend Bestellungen vorlägen, könnte ein Unternehmen eine Serienproduktion aufbauen, die den Preis pro Toilette unter 500 Dollar drücken würde. Und in dieser Preisregion gäbe es dann plötzlich einen riesigen Markt, die Toiletten würden wirklich gekauft und in den Favelas aufgestellt werden.

Was also macht ein Bill Gates? Er bestellt kurzerhand für 400.000 Dollar Toiletten, was dem Unternehmen die Investition in die Serienproduktion ermöglicht. Und das Business kann anlaufen …

Am Ende bewirken die 400.000 Dollar Anschubfinanzierung in ein profitables Unternehmen weit mehr als wenn Gates einfach 400.000 Dollar an humanitäre Einrichtungen nach Rio de Janeiro oder Luanda oder Soweto überwiesen hätte.

Das Prinzip ist klar: Willst du Fische fangen, nimm nicht die Angel, nimm auch nicht das Fischernetz, sondern bringe eine Fischernetzfabrik ans Laufen!

Transformationstheater

Many brilliant people believe that ideas move mountains. But bulldozers move mountains; ideas show where the bulldozers should go to.“ – dieser Satz war die Idee des brillanten Peter F. Drucker. Und diese Idee möchte ich Ihnen ans Herz legen: So ein Business ist ein Bulldozer!
Wenn Sie etwas bewegen wollen, dann gründen Sie nicht eine Bewegung, denn Bewegungen bewegen nichts. Sie bewegen vielleicht Menschen, zum Beispiel auf die Straße zum Demonstrieren. Aber sie bewegen nicht die Welt. Jedenfalls nicht langfristig. Wenn Sie jeden Tag etwas machen, um Aufmerksamkeit für Ihre gute Sache zu erregen, um sich in die Köpfe und Gespräche der Menschen einzumischen, um Resonanz zu erzeugen, dann bewirken Sie für den Moment etwas Gutes. Aber sobald Sie damit aufhören, passiert gar nichts mehr. Eine Bewegung bewegt sich, aber nicht die Welt. So gesehen ist sie ist etwas Totes.

Aber ein Unternehmen ist etwas Lebendiges! Es will wachsen und gedeihen, es zieht weitere Menschen an, die daran mitwirken wollen und da es Produkte und Leistungen kreiert, die viele Menschen freiwillig erwerben und in ihren Alltag einbauen möchten, bewirkt es etwas außerhalb von sich selbst und hält sich dadurch gleichzeitig am Leben.

Im Innern vieler Unternehmen erkenne ich ein Missverständnis: Da gibt es unter den Mitarbeitern großartige Menschen, die etwas bewegen wollen, die vor allem die Arbeit menschlicher machen wollen. Sie veranstalten tolle Un-Konferenzen, also ohne vorgegebene Agenda. Sie bieten Anlässe, wo sich ein fantastischer Spirit aufbaut, schöne Momente, Raum für große Emotionen des Miteinanders. Da bilden sich bewegende Bewegungen, die aber sofort aufhören irgendetwas außerhalb von sich zu bewegen, sobald das Transformationstheater vorbei und der Vorhang geschlossen ist.

Schön war es, dabei gewesen zu sein! Was für ein wohliges Gefühl, wenn wir uns mal wieder treffen und diese emotionalen Momente erinnern. Gänsehaut! – Aber unterm Strich: Verpufft, sobald der Alltag die Bühne wieder einnimmt.

Viel erfolgversprechender scheint mir, innerhalb des Unternehmens ein Business zu starten, mit erfolgreichen Mitstreitern, mit Resultaten echter Arbeit, also mit Leistungen, für die es Kunden gibt, die dafür Geld bezahlen. Dann haben Sie plötzlich Argumente! Dann überzeugen Sie nicht durch Charisma und Choreographie, sondern durch Geschäfte, die in die Buchhaltung gehen. Außerhalb des Unternehmens bewirken Sie etwas, weil Ihr Produkt, Ihre Leistung fortexistiert und etwas im Leben von Menschen verändert. Business bewegt die Menschen viel mehr als jede Bewegung. Oder andersrum gesagt. Willst du was Gutes tun, dann mach ein Business daraus!

Und wenn es läuft, dann brauchen Sie vom Gewinn nicht 20 Villen in Andalusien kaufen (Sie können schon, wenn Sie mögen, das wäre mir egal und völlig in Ordnung für mich). Sie können das Geld auch gerne spenden. Und wenn Sie nicht wissen, wohin damit, können Sie es einfach Bill Gates geben. Will sagen: Keiner verlangt ja, dass Sie ein reicher Bonze werden. Aber Sie könnten Menschen in Arbeit bringen, und mit wertvollen Produkten Wertvolles bewirken. Dass Sie auch wirklich etwas bewirken, können Sie dann an der Wertschöpfung ablesen, die derzeit in der Einheit Euro gemessen wird. Und dann können, nein müssen Sie Steuern zahlen. Ja, die Unternehmenssteuern sind meiner Ansicht nach wirklich zu hoch, aber immerhin, wenn auch nicht freiwillig, geben Sie der Gesellschaft auf diese Weise etwas zurück. Davon können Kindergärten gebaut und Umweltschutzprojekte finanziert werden … insofern ist ein schlechtes Gewissen beim Erzielen von Profit heutzutage, rund 170 Jahre nach Erscheinen des kommunistischen Manifests von Marx und Engels, wirklich fehl am Platze. Finden Sie nicht?

Ihr sollt Gutes tun und nicht müde werden!

Was Unternehmen bewirken können, das können Sie auch erfahren, wenn Sie der Neurowissenschaftlerin und Bestseller-Autorin Maren Urner zuhören oder Sie können es in ihrem Buch „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ lesen. Sie hat bei uns auf dem work-X-Festival 2019 in Essen gesprochen und dort das Publikum gefragt, wie es den Stand der Dinge bei Themen wie Analphabetismus oder Kindersterblichkeit oder Armut einschätzt. Fast immer lagen die Befragten daneben bzw. schätzten die Lage schlechter ein als sie ist. Die meisten Menschen bekommen verblüffenderweise einfach nicht mit, wie sehr sich die Welt für die Menschheit in den letzten paar Jahrzehnten verbessert hat.

Und das meiste dieser Verbesserungen in Sachen Bildung, Gesundheit, Wohlstand, Umweltschutz, Ernährung oder Lebenserwartung gehen auf das Konto von Wirtschaftsunternehmen. Millionen Bulldozer sind unterwegs!

Ich weiß, das mögen Leute mit einem antikapitalistischen Weltbild links und rechts entlang der Seitenlinie des politischen Spielfelds nicht gerne hören. Und ich gebe denen gerne proaktiv und gratis pfundweise Recht: Ja, Ausbeutung, ja, immenser Reichtum, ja, Steuerhinterziehung, ja, Ungleichheit, ja, ja, ja – Ja, selbstverständlich hat die Wirtschaft auch Schattenseiten. Und dennoch: Ich bin nicht bereit, aus der Wirtschaft ein Reich des Bösen zu machen. Die Globalisierung hat die Welt eingeebnet und am meisten haben davon die ärmeren Weltgegenden profitiert. Auf der ganzen Welt und insbesondere in China haben Marktwirtschaft und Handel in den letzten beiden Jahrzehnten hunderte Millionen Menschen aus der absoluten Armut geholt. Etwas, das die vordergründig altruistische Entwicklungshilfe übrigens niemals geschafft hat. Das heißt: Auch im Großen und Ganzen wirkt Business zum Wohle der Menschen.

Und übrigens: Geld stinkt nicht. Es duftet auch nicht nach Blümchen. Geld ist einfach neutral, ein symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium, um mit dem Systemtheoretiker Niklas Luhmann zu sprechen. Alles Moralische rund ums Geld machen nur die Menschen drum herum (streng genommen sind es die Psychen).

Was die Psychen auch machen, und zugegebenermaßen meine eingeschlossen: Sie streben nach Anerkennung durch andere. In meiner eigenen Öffentlichkeitsarbeit ertappe ich mich auch immer mal wieder dabei, nicht nur meine Sicht auf die Welt zu erläutern, sondern auch dafür Anhänger finden zu wollen. Also Teil und Anstifter einer Bewegung zu sein, die Gutes bewirken will.

Dabei weiß ich doch eigentlich ganz genau, dass das alles zwar mein Ego streichelt, wenn ich auf diese Weise Zuspruch erhalte und auf meiner Bühne die Ideenpuppen tanzen lasse, dass sich aber eben nichts mehr bewegt, sobald ich Sendepause habe.

Ich sehe andere Autoren und Redner, die nicht Meinungen, Werte und Standpunkte erklären, sondern einfach nur darauf aus sind, ihrem Publikum dabei zu helfen, Business zu machen. Das ist sicherlich leichtgewichtiger und möglicherweise trivialer. Aber es ist eben auch ein anschlussfähiger, ziemlich wirksamer Weg, die Welt zu verändern. Denn es setzt die Bulldozer in Bewegung.

Und ja, das finde ich cool.

Lieber guter Weihnachtsmann

Ich gebe es zu, ich bin manchmal ein wenig neidisch auf die Leute, die im Mainstream mitschwimmen. Die haben es leichter, bilde ich mir ein. Sie brauchen sich nicht inhaltlich abzuheben von der Masse.

Ich dagegen ertappe mich öfters dabei, eine Gegenposition zum Mainstream einzunehmen – nur um der Gegenposition willen. Einfach um für etwas anderes zu stehen als alle anderen. Um so mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Und das ist doch eigentlich bescheuert. Denn mein Ideal wäre, einfach das zu sagen und zu tun, was ich für richtig halte, ganz unabhängig davon, was andere sagen und tun. So wie der Weihnachtsmann. Der macht konsequent und zuverlässig sein Business, lässt Kinderaugen strahlen und gibt dabei nicht einmal Interviews.

Dafür bewundere ich den Weihnachtsmann irgendwie. Und ich glaube, wir alle könnten viel von ihm lernen. Von ihm als Geschäftsmann, meine ich.

Nun, da es ja auf Weihnachten zugeht, vielleicht schreibe ich ihm das einfach mal …

Nun möchten Sie möglicherweise gleich weiter lesen, aber der offene Brief an den Weihnachtsmann ist halt noch nicht fertig. Wäre ja auch zu früh, so noch vor Totensonntag. Ich darf Sie deshalb noch ein wenig um Geduld bitten, damit ich ihn zu Ende schreiben kann. Bis zum 6. Dezember 2019 werde ich ganz sicherlich soweit sein, dann erscheint der zweite Teil von Vollmers Waschtag Nr. 10. Wenn Sie über das Erscheinen informiert werden möchten, so melden Sie sich bitte mit Ihrer E-Mail Adresse zu Vollmers Waschtag hier unten an – Sie erhalten dann bei jeder Ausgabe einen kurzen Hinweis, erstmals am 6. Dezember.

MIR IST GRAD‘ SO
Eine Anstiftung, Wirtschaft und Gesellschaft vorwärts zu denken.
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  • Christoph Haumann
    7. November 2019 at 06:16

    Sehr nachdenkenswert, lieber Lars. Eine klitzekleinen Einwand hätte ich allerdings: Bewegungen können durchaus auch das eine oder andere Business anstoßen und damit die Bulldozer starten. OK, muss nicht sein, passiert aber manchmal auch. Vielleicht brauchen wir von beidemein wenig: Idealismus und Pragmatismus…

    In diesem Sinne

    Viele Grüße
    Christoph

  • Claus Meyer
    7. November 2019 at 11:17

    Die ganz große Gehirnwäsche
    Wir leben in einer Welt, in der Gemeinschaftsdenken leider nicht gefragt ist. Ausbeutung und Hektik bestimmen unser Leben. Soll unser Denken und Verhalten nur darauf ausgerichtet sein, dass immer mehr Umsatz und Fortschritt unser Leben bestimmt. Soll es so weit kommen, dass wir uns einer ständigen Überwachung beugen. Soll Geld wirklich in unserem Leben so bestimmend sein. Wollen wir wirklich weiter so viel arbeiten, nur um die Kasse des Finanzministers zu füllen und somit für soziale Kontakte keine Zeit bleibt. Kann so viel Technik unseren Umgang miteinander verbessern. Wollen wir in einer Demokratie leben, in der nur die Regierung bestimmt und das Volk zu folgen hat. Sollen wirklich neoliberale Kräfte unsere Art zu leben bestimmen und wir beugen uns dem.
    Soll ein Abschluss des großen Freihandelsvertrags noch sinnvoll sein, wo wir eigentlich alles zur Energie-Einsparung tun müssen. Sollen wir wirklich für die Chinesen weiter Autos bauen, obwohl wir heute schon Forderungen gegenüber dem Ausland in Höhe von einer Billion Euro haben. Ob wir diese Billion jemals zurück bekommen, ist nicht zu erwarten. Da holen wir uns ausländische Ärzte ins Land, weil Ärzte und auch Pflegekräfte fehlen. Dass wir damit dem Ausland dieser Fachkräfte berauben, wird nicht bedacht. Da müssen wir uns nicht wundern, wenn die ausländische Raumfahrt, es gibt so viel Wichtigeres zu tun. Da bemüht sich die Regierung noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen, aber das nur zur Erhöhung des BIP, nicht im Interesse der Bürger. Sind wir wirklich so süchtig nach Arbeit. Wollen wir wirklich, dass die Kleinkinder schon vor dem Morgengrauen in Kitas gebracht werden. Sollen diese Kinder so frühzeitig lernen, dass das Leben nur aus Arbeit besteht. Soll den Kindern dieses Einheitsdenken eingetrichtert werden. Dürfen Kinder keine Zeit mehr für eigene Kreationen haben, die Folgen zeigen sich schon heute. Keine eigene Zeit zur freien Entfaltung. Keine solide Grundausbildung wegen fehlender Lehrer. So viele Schulabbrecher gab es früher nicht.
    Was ist nur aus dem „homo sapiens“ geworden.
    Das kann nicht der Sinn des Lebens sein. Müssen wir so überhaupt arbeiten, nur um immer mehr Umsatz zu machen, das ist doch immer mit erhöhtem Energieverbrauch verbunden. Müssen wir uns mit immer mehr Technik umgeben. Wollen wir täglich im Stau stehen. Wollen wir weiter Energie für unnötige Flugreisen oder Events vergeuden. Wenn wir die Erde für uns erhalten wollen, dann müssen wir schnellstens solches abstellen und darüber nachdenken, wie wir wieder zur Natur und zu einer menschlicheren Lebensweise zurückfinden.
    Das große Druckmittel, das uns in dieses Verhalten zwingt, ist das heutige Geldsystem. Dabei entsteht Geld nur durch Kredite, die mit Zinsen behaftet sind. So stehen der gesamten Geldmenge immer auch gleichviel Schulden gegenüber. Geld fordert also allein durch sein Vorhandensein immer Zinsen, so wachsen die Gelder durch die Zinsen bei Wenigen, das entzieht stetig Geld aus dem Geldkreislauf. Und dieser Glaube, dass es nicht anders geht, hat und wurde bei fast allen fest eingeprägt. Alles kann nur in Geldmenge und in Geldwert gedacht werden.
    Geld ist dabei durch Banken aus dem Nichts entstanden, denen wird das allein zugestanden und sie erwarten dafür auch noch Zinsen. Und solchen Zahlen, mehr ist Geld im Grunde doch nicht, haben wir uns bedingungslos unterworfen. Hier muss endlich der wichtigste Denkanstoß ansetzen. Denn ein anderer Umgang mit Geld ist möglich und auch wesentlich effektiver für die Bürger und kann unser ganzes Denken und Miteinander umwälzend verbessern. Die Möglichkeit einer Umstellung ist nicht übermäßig schwierig wie die Währungsreformen in der Nachkriegszeit gezeigt haben.
    Der andere Umgang mit Geld.
    Geld muss in Zukunft nur ein Hilfsmittel im Umgang miteinander sein. Dabei sollte die Erstellung und Kontrolle von Geld allein dem Volk selbst zugestanden werden. Geld wird dann von einer Zentralbank und damit vom Staat für den Staat in der Menge geschaffen, wie es für anstehende Gemeinschafts-Aufgaben erforderlich ist. Dann ist Geldmangel nie ein Grund mehr, Arbeiten nicht durchzuführen. Nur so statt über Kredite kann auch das Klimaproblem mit der nötigen Kraft in Angriff genommen werden. Diese Umstellung ist sicher nur in einer direkten Demokratie möglich, da das Kapital in der heutigen Demokratie es verhindern wird. Banken verlieren dann ihren Einfluss, Voraussetzung für ein anderes Denken. Dann werden alle Bürger gemeinsam eigenverantwortlich für einen sinnvollen Umgang mit Geld und müssen bei wichtigen Entscheidungen dazu ihre Zustimmung erteilen. Banken sollten sogar nur Filialen der Zentralbank werden, damit ist jedes Profitinteresse unterbunden. Mit dieser ganz anderen Einstellung zu Geld sollte dann jede nötige Gemeinschaftsarbeit nicht mehr an Geld scheitern. Alles Geld, das vom Volk für das Volk ausgegeben wird, kommt auch immer dem gesamten Volk zugute. Nur gemeinschaftlich ist das zukünftige Zusammenleben zu meistern, es sollte allen klar werden, dass wir alle immer von unseren Mitmenschen abhängig sind. Bisher und gerade durch das heutigen Geldsystem überwiegt dagegen bei allen Aktionen der Egoismus und ein Konkurrenzdenken, das ist mit dem Geldsystem fest verknüpft. Das Zusammenleben und nicht die Wirtschaft steht dann im Vordergrund, dann geht es immer um Lösungen für die Gemeinschaft. Es geht auch nicht mehr um Schaffung neuer Arbeitsplätze, sondern allein um ein genügendes Auskommen aller. Solche Art Gemeinschaft kann sich dann auch einmal einschränken, wenn es um das Überleben geht.
    Nur die direkte Demokratie wird es schaffen, zunächst die Macht des Kapitals zu brechen, um dann im Staat die Kontrolle über ein nationales Geldsystem zu übernehmen, weil nur dadurch die Ordnung und ein sinnvolles Miteinander für das ganze Land gewährleistet werden kann. In einer direkten Demokratie ist jedes Mitglied eines Staates mitverantwortlich und hat sich zu kümmern, wogegen das parlamentarische Parteiensystem nicht einmal Rücksicht auf die Meinung der Bürger nimmt. Dieser neue Umgang mit Geld erfordert die Lösung einer mentalen Blockade, damit es zunächst von Allen verstanden worden ist, es ist abhängig davon. Es darf die Herstellung und Verwendung von Geld nicht Banken überlassen, es muss dem Staat und damit den Bürgern zugestanden werden, wichtig bei Krisenbewältigungen. Eine vom Volk gewählte Institution übernimmt dann die Herausgabe und die Kontrolle darüber. Der Staat erhält bedingungslos und zinslos Geld nach den gerade anstehenden Erfordernissen, so hat die gesamte Gemeinschaft auch den Nutzen davon. Dann ist Geld eben kein Grund mehr für eine Nichtausführbarkeit. Damit die Geldmenge trotzdem in Grenzen bleibt, haben Steuern die Aufgabe, die gesamte Geldmenge unter Kontrolle zu halten. Bei den heutigen Kenntnissen der Informatik sollte es kein Problem sein, durch sinnvolle Steuern die Geldmenge in Grenzen zu halten. Die Größe von Geldbesitz muss für alle einsehbar sein, so sind auch Spekulationen mit Geld unterbunden. Um die Macht von Geld einzuschränken, muss die Geldmenge jedes Einzelnen dann eine gewisse Größe nicht überschreiten, gehortetes Geld schränkt nur den Kreislauf ein und kann dann als Druckmittel eingesetzt werden. Damit endet auch die Möglichkeit mit Geld Geld zu machen, weil Zinsen nicht zulässig sind. Schon so verliert Geld seine Macht und eine ganz andere Einstellung zum Geld wird auch ein besseres Miteinander zur Folge haben.
    Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein weiterer Pfeiler, um die Macht von Geld weiter einzuschränken. Die Sklaverei durch Hartz-4 gehört schon lange abgeschafft, Lohnkämpfe finden nicht mehr statt, Geringverdiener können auch eine Arbeit ablehnen. Aktien-Gesellschaften werden dann in Genossenschaften umgeformt, wobei die Mitarbeiter auch gleichzeitig Anteilseigner sind und so ein gutes Miteinander gewährleisten. Bei möglichen Finanzschwierigkeiten einer Firma könnten alle Mitarbeiter auf einen Teil des Lohnes verzichten, um so Konkurse zu vermeiden. Konkurrenzkämpfe zwischen Firmen sind nicht mehr gewollt und Arbeitnehmer werden sicher durch das BGE besser nach der Schwere ihrer Arbeit entlohnt. Alles wirtschaftliche Handeln sollte unter Nutzung kürzester Transportwege erfolgen, Energieeinsparung ist doch so wichtig. Mit dem Grundeinkommen entfällt erstmalig die Angst vor Arbeitslosigkeit, wobei es dabei eigentlich doch Mittellosigkeit heißen muss.
    Dieses so andere Denken ist schon deshalb erforderlich, um die Erde für Menschen lebenswert zu erhalten.
    Nachdem dieser andere Umgang untereinander als vorteilhaft anerkannt wurde, brauchen wir sicher nicht mehr so viel Autos für die Welt zu bauen. Dafür könnten wir alles tun, die frei werdenden Arbeitskräfte für das Gemeinwohl einzusetzen und dafür genügend Zeit für Pflege und Ausbildung und vieles Anderes zu haben. Dieses unsinnige des Streben nach immer mehr hat dann ein Ende gefunden. Dann kann alles das sofort in Angriff genommen werden, was dringend zu verbessern ist, wie gerade die Abwendung der Klimakatastrophe. Das erforderliche Geld dazu könnte als Vollgeld unter Volkskontrolle bereitstehen, höchstens dass dann die Leistungen an Arbeitskräftemangel scheitern müssen. Es kann und muss dabei alles versucht werden, den Energieaufwand so schnell wie möglich zu reduzieren. Es muss sofort begonnen werden, eine bessere Ausbildung mit den dafür die erforderlichen Fachleuten zu schaffen, es scheitert niemals mehr an Geld. Wir brauchen nicht mehr zur Verbesserung der Steuereinkünfte arbeiten, mit Steuern wird dann die Geldmenge abgeschöpft, um Inflation immer unter Kontrolle zu halten. Es sollte immer darum gehen, die sozialen Verhältnisse aufzubessern und das Gemeinwohl zu fördern. Und wenn dann die Umstellung der Energie-Erzeugung nötig ist, dann wird dafür das erforderliche Geld zur Verfügung gestellt, es dient ja immer dem gesamten Volk.
    Und solches Geld muss nicht erwirtschaftet werden, sondern umgekehrt, mit diesem Geld kann erst richtig gewirtschaftet werden.
    Wenn dann die Geldmenge zu einer Inflation neigt, können Steuern zum richtigen Zeitpunkt diese wieder reduzieren. Das dürfte im IT-Zeitalter kein Problem sein, hier die Übersicht zu behalten. Anstehende Probleme lassen sich sofort in Angriff nehmen, wenn dann nur genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Die Vereinsamung von Dörfern wird beendet, wenn sich kleine Geschäfte dort wieder ansiedeln und auch überleben können, da Großhandelsketten abgeschafft wurden, deren Macht muss unbedingt wieder gebrochen werden. Weiterhin können wir uns besser gemeinsam einschränken, um unseren Nachkommen noch eine lebenswerte Welt zu schaffen, heute verbrauchen wir schon das 1,7 fache dessen,was die Natur hervorbringt. Dieses neue Denken schafft dazu die Voraussetzung, den Egoismus gegen ein menschliches Miteinander zu ersetzen. Die Kenntnis des gesamten Geldflusses und der Geldmenge eines Jeden sollte stets unter Kontrolle sein, indem Geldbesitz eines Jeden offengelegt ist.

    Das Miteinander.
    Jetzt können und müssen wir uns mehr umeinander kümmern. Die Großfamilien sollten wieder zum Standard gehören. So entfallen die meisten Belastungen für Hilfen durch den Staat. Es sollte weiterhin versucht werden, in der Nähe einen Arbeitsplatz zu finden. Die Lebensmittel-Großkonzerne müssen durch Kleinhändler ersetzt werden, sodass in der Nachbarschaft immer ein Geschäft zu Fuß erreichbar ist, so wird auch die Macht der Großhändler beendet. Wichtig ist, den Verkehr aus Gründen der Energieeinsparung wesentlich einzuschränken, indem Arbeitsplatz, Wohnung und Geschäfte in die nähere Umgebung gehören.
    Durch das bedingungslose Grundeinkommen kann eine ganz andere Bildung und Ausbildung stattfinden, da es an Geld nicht scheitert und dann die Lust am Lernen gesteigert wird, wenn Eigeninteresse gefördert werden kann. Wichtig ist die Pflege der Familienbande, sie sind die Grundlage eines guten Miteinander. Wenn dann ein Mehrfamilienhaus zur Normalität geworden ist, dann wäre die Unterstützung Alt gegen Jung und umgekehrt meistens ohne die Hilfe des Staates gelöst, Kitas und Altersheime werden abgeschafft. Der Beginn einer Rente könnte sehr variabel gestaltet werden. Man sieht jeden Tag am Verhalten der Jugendlichen, dass heute zum Beispiel Ethik und Würde keinen Platz in der Ausbildung finden. Hier wird doch die Grundlage des Miteinander gelegt. Es ist nicht mehr eine Steigerung von Besitz erforderlich, so steht für das Zusammenleben mehr Zeit zur Verfügung. Dieses so abweichende Denken in Geldangelegenheiten wäre imstande, statt für Einkommen dann für Auskommen zu arbeiten. Die heutige Energieverschwendung unter der so starken Schädigung der Erde hätte automatisch ein Ende.

    Abhängigkeiten.
    Führt man diese Überlegungen noch weiter aus, kann man davon ausgehen, dass in einer direkten Demokratie Kriege nicht mehr stattfinden, was für eine Ersparnis. Nur die große Macht des Geldes von Finanz-Oligarchen ist an Kriegen interessiert, um Gewinne daraus zu ziehen. Dem Gewissen und der Einstellung nach sind Bürger unter der direkten Demokratie nie an einem Krieg interessiert, da sie nur Nachteile daraus ziehen würden.
    Auch die Flüchtlingsbewegungen würden erst gar nicht stattfinden, wenn die direkte Demokratie, das bedingungslose Grundeinkommen und das Vollgeldsystem vor Ort Einzug gehalten hätte, dann käme auch keiner aus Afrika auf die Idee, seine Heimat zu verlassen. Mit einem Grundeinkommen wäre die gemeinschaftliche Versorgung sicher möglich. Es muss jedem klar werden, wie viel Nachteile unser heutige Umgang mit Geld erzeugt, welche Ersparnis an Arbeit, Energie und Ressourcen. Wie viel Bürokraten könnten dann sinnvolle Arbeiten erledigen. Der allgemein geringere Arbeitsanfall erlaubt dann ein echtes Familienleben. Wie viel Erkenntnisse könnte jeder sich aneignen, wenn wieder mehr Zeit für Bildung zur Verfügung steht.

    Wie soll die Zukunft gestaltet werden.
    Es ist also das Geldsystem, das verantwortlich zeichnet für dieses heutige Denken in Konsum, Selbstverwirklichung, Egoismus und auch die Sucht nach technischem Fortschritt. Hat die heutige allgemeine Weltanschauung somit noch etwas Mitmenschliches. Soll das Miteinander wirklich so fortgesetzt werden, soll die Ausbeutung der Erde so fortschreiten. Da steht eine große Naturkatastrophe vor der Tür und man denkt darüber nach, ob wir bei der Lösung wohl alle Arbeitsplätze erhalten können, oder ob wohl ein paar erforderliche Steuererhöhungen für die Menschen erklärbar sind. Einschränkungen im Luftverkehr darf es doch wegen Krisen nicht geben. Fast alle sind vernarrt in eine energiefressende, immer weiter fortschreitende Technik. Das alles ist doch ein Beweis der Sucht nach immer mehr, alles zum Schaden der Erde. Dabei können die Menschen nur überleben, wenn sie im Einklang mit der Natur und der Erde leben und sich daher ziemlichen Einschränkungen unterwerfen müssen. Die ganz große Bremse für solche Veränderung ist der unsinnige Umgang mit Geld. Dieser Artikel ist nur ein kleines Detail, aber es kann ein Teil des Fundaments dazu sein. Nur unter der Voraussetzung von Vollgeld, der Kontrolle der gesamten Geldmenge durch den Staat und damit dem Volk, direkter Demokratie und dem bedingungslosem Grundeinkommen kann auf Dauer der mitmenschliche Umgang funktionieren. Das ist der einzige Weg, um das Klimaprobleme zu lösen. An Geldmangel kann und darf es nicht scheitern. Was ist das für ein Unsinn, sich mit Rezession oder auch Arbeitslosigkeit befassen zu müssen. Und auch Völkerwanderungen sind nur dann zu erwarten, wenn Dürre sie dazu zwingt. Diese Trinität muss auf der ganzen Erde Einzug halten. Nur wenn das Volk diese Macht übernimmt und somit die Macht des Geldes gebrochen wird, ist die Welt wieder in menschlichere Bahnen gelenkt. Das hört sich theatralisch an, muss aber erst einmal in die Köpfe vieler eingegangen sein. Wir steuern sonst wirklich auf das Ende der menschlichen Kreatur hin. Der Untertanengeist wird heute noch von Kindheit an so geprägt, dass alles zu einem Mainstream-Denken führt, das ist das größte Handicap, das überwunden werden muss . Der Wandel im Denken und die Durchführung dieser Trinität erfordern viel Kraft und Verstehen, hoffen wir darauf.
    Wenn wir sinnvoll auf Erden leben wollen, sind diese Veränderungen unumgänglich. Wollen wir wirklich weiter in dieser Scheinwelt leben, wo Geschäfte und die Gier nach immer mehr das Leben bestimmt. Auch nur unter dieser anderen Art und Weise werden wir die Klimakrise überwinden können.

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